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Vorfreude auf die Fremde: Freiwillige Helfer gehen für ein Jahr ins Kinderdorf nach Peru  


Hat man erst einmal das Abitur in der Tasche, steht einem die Welt offen. So heißt es nicht nur, so ist es auch. Das werden einige junge Leute erfahren, die vergangenen Mittwoch ihre Reise von Königstein nach Peru und hinein ins Kinderdorf „Munaychay“ angetreten haben.

Nach nervenaufreibenden Wochen der Vorbereitung, des Spanisch-Lernens und des Packens sind sie am vergangenen Mittwoch voller Erwartung in den Flieger nach Cusco gestiegen – die 17 jungen Männer und Frauen, die ihr ganz persönliches „Herzensabenteuer“ wagen und 12 Monate als Freiwillige für das Projekt des Königsteiner Vereines „Herzen für eine neue Welt e.V.“ arbeiten werden.

Arbeiten im Kinderdorf mit über 70 Kindern, Unterrichten in den Schulen, Beraten von Kunden zu Mikrofinanzierung in der Banco – die Einsatzgebiete sind vielfältig und teilweise sehr unterschiedlich, doch sie geben einen intensiven Einblick in die peruanische Kultur und das Leben in den Hochanden. Weitere Einsatzfelder der 17 neuen Freiwilligen sind zudem die beiden Gesundheitszentren, die die medizinische Versorgung der umliegenden Landbevölkerung gewährleisten und das Agrarzentrum Santa Rosa, in dem Gemüse und Getreide zur Eigenversorgung des Kinderdorfes angebaut wird. Auch das Projekt „los dinamicos“, in dem Menschen mit körperlicher Behinderung Unterstützung erhalten, gehört seit Kurzem dazu. Den Umgang mit Computern sollen sie den Kindern ebenfalls vermitteln. Denn mittlerweile gibt es fünf Computerzentren, in denen geschult werden kann.

Dabei legt der Gründer und Vorsitzende des Verein, DR. Dieter Arnold, trotz der Jugend der freiwilligen Helfer Wert auf eine gute pädagogische Vermittlung. „Unser Ziel ist es, den Kindern im Chicon-Tal durch qualitative Bildung und gezielte Unterstützung eine bessere Zukunft zu ermöglichen“, so Arnold. „Der nachhaltigste Weg aus der Armut ist der Schulweg“, so das Motto des Vereins. Dr. Arnold und die weiteren Vorstandsmitglieder freuen sich über die motivierten jungen Menschen, die ihrem Einsatz im Vereinsprojekt regelrecht „entgegenfiebern“. „Es ist erstaunlich und besonders hervorzuheben, dass in unserer Spaßgesellschaft sich doch noch freiwillige Helfer finden, die sich in den Dienst einer wirklich guten Sache stellen.“ Ergänzt Arnold.

Der Einstieg in die neuen Tätigkeitsfelder wird dadurch erleichtert, dass die bisher im Projekt tätigen Volontarios die „Neuen“ in einer 2-wöchigen Übergangszeit begleiten und ihnen ihre Erfahrungen weitergeben. So wurden auch der Abschied der „Alten“ und die Ankunft der „Neuen“ gemeinsam im Kinderdorf gefeiert. Insbesondere die Freiwilligen, die während des vergangenen Jahres einen Großteil ihrer Zeit mit den „Munaychay“-Kindern verbracht haben, wurden mit warmen Worten von der „Tia“ ihres jeweiligen Hauses verabschiedet. Zusätzlich hatte jedes Haus zur Feier des Tages eine tänzerische oder musikalische Einlage vorbereitet, die von der Festgesellschaft mit großem Applaus quittiert wurde. Frisch in Peru angekommen, wurden die neuen Voluntarios direkt herzlich in die Mitte der jungen Bewohner des Kinderdorfes aufgenommen und die Vorfreude auf das kommende Jahr stieg.

In Peru stehen die Freiwilligen nicht alleine da. 85 Mitarbeiter arbeiten in dem Projekt mit, davon sind 22 Mitarbeiter aus Deutschland. Eine deutsche Psychologin und zwei deutschen Betreuer unterstützen die jungen Menschen während der Zeit in Peru. „Wir möchten, dass der Aufenthalt auch für die Helfer ein Erfolg wird.“ Daher werden sie bereits in Königstein intensiv auf ihren Einsatz in Peru vorbereitet. In dem zweitägigen Seminar erhalten die Teilnehmer einen Überblick über die aktuelle Projektsituation und lernen die Menschen kennen, mit denen sie in Südamerika zusammenarbeiten. Arnold: „Die jungen Menschen sollen bereits über die Kultur, die Schwierigkeiten in dem Land selbst, aber auch über dessen Schönheit informiert sein.“ Bei aller Wissensvermittlung ist es von der Projektleitung erwünscht, dass die Freiwilligen ihre Hobbys einbringen können. Der Verein selbst wiederum erwartet von den Helfern wöchentliche Tätigkeitsberichte. „Dadurch behalten wir einen guten Überblick, was am Ort läuft und können immer unterstützend eingreifen.“

Schon bald erwartet die neuen Freiwilligen ein Fest. 15 Jahre Herzen für eine Neue Welt wird im großen Rahmen in Urubamba gefeiert. Mit geladenen Gästen, kulturellen Veranstaltungen, kulinarischen Highlights aus der eigenen Zucht und jede Menge Attraktionen. Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren, denn am 19. Und 20. Oktober 2013 ist es soweit und es werden die vergangenen 15 Jahre gebührend gefeiert.



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