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Medikamente für das kranke Munaychay-Kind Fredy  


Fredy Cruz Zulago ist 13 Jahre alt und lebt seit 2009 mit seinen drei leiblichen Schwestern im Kinderdorf des gemeinnützigen Vereins „Corazones para Perú“ in Urubamba / Cusco.

Vor Fünf Jahren starb die Mutter der vier Geschwister an einer unbekannten Krankheit. Da der Vater stark alkoholabhängig ist und alleine nicht in der Lage ist, seine Kinder adäquat zu versorgen, gab das Jugendamt die Geschwister in die Obhut des in den Hochanden von Peru gelegenen Kinderdorfes „Munaychay“. Ein Projekt des gemeinnützigen Vereins „Herzen für eine Neue Welt“. Dort fanden Fredy und seine Schwestern ein neues, liebevolles Zuhause mit vielen Geschwistern, die ein ähnliches familiäres Schicksal begleitet.


Fredy erkrankt unerwartet

Bis vor kurzem besuchte Fredy regelmäßig die 5. Klasse der Grundschule.
Unerwartet verschlechterte sich jedoch sein Gesundheitszustand zusehend und er litt plötzlich an auffällig starkem Nasenbluten.
Zunächst wurde Fredy vor Ort, in Urubamba, ärztlich untersucht und behandelt. Schon bald stellte sich heraus, dass er an der Krankheit idiopathische thrombozytopenische Purpura (Morbus Werlhof) leidet. Dabei handelt es sich um eine Autoimmunkrankheit, welche die Thrombozyten angreift und deren Anzahl im Blut drastisch reduziert. Die gesundheitlichen Folgen sind u.a. Infektionen des Atmungsapparates und des Magendarm-Traktes. Zu Bekämpfung der Purpura ist eine aufwändige und sehr kostspielige Therapie von Nöten.



Drei Mal täglich verschiedene Tabletten und Bettruhe

Mit der Diagnose der idiopathischen thrombozytopenischen Purpura änderte sich der Alltag von Fredy schlagartig und unterscheidet sich nun deutlich von dem seiner vielen Munaychay-Geschwister.
Die ärztliche Verordnung untersagt Fredy strengstens körperliche Anstrengung jeglicher Art. Angesichts der ausbleibenden Besserung, wurde Fredy sogar Bettruhe verschrieben. Damit einher geht auch der Ausfall des Schulbesuches. Seitdem verbringt Fredy die meiste Zeit in seinem Kinderdorfhaus und kann lediglich an körperlich stabilen Tagen, im Schatten sitzend und aus der Ferne den anderen Jungs beim beliebten Fußballspiel zusehen.

Hinzu kommt, dass Fredy regelmäßig auf die Uhr sehen muss, um die zeitlich festgelegt Einnahme seiner Tabletten nicht zu versäumen. Bis 22 Uhr, eine Uhrzeit, zur der im Kinderdorf längst alle schlafen, muss Fredy in mehrstündigen Abständen, mindestens drei Mal seine Medikamente einnehmen. Das Vergessen der Einnahme wird meist umgehend mit einer Verschlechterung seines Gesundheitszustandes bestraft.


Die Therapie ist sehr kostspielig

Inzwischen wurde Fredy bereits mehr als vier Mal stationär behandelt. Anfangs vertraute man auf die ärztliche Betreuung im staatlichen Krankenhaus von Cusco. Aufgrund der kontinuierlichen gesundheitlichen Verschlechterung des Munaychay-Kindes, entschloss sich die Direktorin von „Corazones para Perú“ in Urubamba, Dr. Sandra Rodriguez, kurzerhand für einen Wechsel in eine Privatklinik in Cusco. Hier erreichten die Ärzte mit ihrem Einsatz erstmals eine leichte Verbesserung des Gesundheitszustandes von Fredy.
Diese intensive Art der ärztlichen Versorgung und Therapie in der Privatklinik bringt allerdings auch wesentlich höhere Kosten mit sich. Nur eine Nacht in der Privatklinik beläuft sich bereits auf 110 Nuevo Soles, was umgerechnet ca. 30 Euro bedeutet. Zusätzlich berechnet werden die Untersuchungen und die Medikamente. Um eine erste Stabilisierung und konstante Verbesserung zu erreichen, muss Fredy über mindestens sechs Monate hinweg zu regelmäßigen Kontrollen, Untersuchungen und stationären Aufenthalten in die Privatklinik gebracht werden.
Erst nach einem halben Jahr Therapielaufzeit kann evaluiert werden, ob ein operativer Eingriff an der Milz notwendig ist. Diese Operation würde dann weitere Kosten von ca. 1000 Euro (ca. 3.880 Nuevo Soles) mit sich bringen.
Eine Alternative zum operativen Eingriff stellt die Therapie mit Trinkampullen dar. Die benötigten vier Trinkampullen, RITUXIMAB 500mg, kosten allerdings je 400 bis 550 Euro.


Eine kleine Spende kann Großes bewirken

Dem gemeinnützigen Verein „Herzen für eine neue Welt“ e.V. liegt die mittlerweile bis zu einem dramatischen Ausmaß angestiegene Krankheit von Fredy, so wie allgemein das Wohlergehen der insgesamt 73 Munaychay-Kinder sehr am Herzen.
Der Verein ist jedoch nicht in der Lage, für die vollen Kosten für die dringend nötige Therapie von Fredy alleine aufzukommen. Daher bittet „Herzen für eine neue Welt“ e.V. um eine finanzielle Unterstützung, um Fredy schnellstmöglich von seinem Leiden zu befreien und ihm seinen altersgemäßen Alltag wieder ermöglichen zu können.
Fredy wünscht sich nichts sehnlicher, als dass es ihm wieder besser geht, er zur Schule gehen und mit seinen Freunden spielen kann.


Für mehr Informationen und Spendenmöglichkeit laden wir Sie herzlich ein, unsere Website, www.herzenhelfen.de zu besuchen.
Oder Sie wenden sich direkt an unsere Kollegen im Büro für PR und Öffentlichkeitsarbeit unter astrid.vogel@gmx.de oder io.gillhuber@corazonesparaperu.com .



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