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Nahrung und menschenwürdige Lebensbedingungen für Faustina Q. und ihre Kinder  


Der gemeinnützige Verein „Herzen für eine neue Welt e.V.“ mit Sitz in Deutschland und dessen Tochterverein “Corazones para Perú“ in Peru erhält immer wieder Hilferufe aus der unmittelbaren und weiteren Nachbarschaft von Urubamba.

Mit raschen Lösungen und viel Herzblut versuchen die Mitarbeiter des gemeinnützigen Vereins stets so schnell wie möglich zu helfen. So bereitet den Corazonesmitarbeitern in Urubamba aktuell der Fall von Faustina und ihren Kindern große Sorgen.


Verwitwet und von der eigenen Familie verstoßen

Faustina Q. ist Mutter von 4 Kindern und seit vier Jahren Wittwe. Ihr Ehemann kam im trunkenen Zustand, bei einem Streit unter Freunden, unglücklich ums Leben. Er hinterließ eine junge Mutter und 3 Kinder in Umständen der extremen Armut, ohne jegliche finanzielle Gundlagen oder Ersparnissen.
Faustina hatte es von jeher schwer. Täglich muss sie um Anerkennung als Mensch, Frau und Mutter kämpfen. Von Anfang an der Ehe wurde Faustina, die aus einem abgelegen Dorf in den Bergen um Urubamba stammt, nicht von ihrer Schwiegerfamilie akzeptiert und als “minderwertig” abgetan.
Bereits schwanger gab es für Faustina keinerlei Möglichkeit mehr, zu ihrer leiblichen Famile zurückzukehren, auch dort hätte man sich nicht mehr aufgenommen. Da Faustina und ihr Mann von früh morgens, bis spät abends auf Feldern von Nachbarn oder Verwandten arbeiten mussten, um die minimalsten, lebensnotwendigsten Grundlagen erwirtschaften zu können, blieb keine Zeit, um sich um die kleine Tochter zu kümmern. Daher gab man das Kind bei der Mutter des Ehemannes in Obhut. Seit dem lebt die heute 15 Jährige bei iher Großmutter. Als der Vater unerwartet verstarb, blieb Faustina, die gerade mit dem dritten Kind schwanger war, keine andere Wahl, als ihren mitlerweile 10 jährigen Sohn Gozguán ebenso von der Schwiegermutter großziehen zu lassen. Für ihre beiden älteren Kinder ist Faustina heute eine lästige Fremde, die keinen Respekt verdient. Das wurde den Geschwistern von der Großmutter eingeprägt.
Schweren Herzens und machtlos gegen die Schwiegermutter, versuchte Faustina so gut wie möglich mit ihrem Leben fortzufahren und sich aufopfernd um ihre kleine Tochter, Ana Gabriela, zu kümmern.


Gepeinigt und erneut schwanger

Als hätte es Faustina nicht schon schwer genug gehabt, wiederfährt ihr auch eines der schlimmsten Schicksale für eine Frau. Faustina wird vergewaltigt und bringt neun Monate später ein Kind ihres Peinigers zur Welt. Alfredo ist heute ein Jahr alt. Gemeinsam mit seiner Mutter und seiner 3 Jahre älteren Schwester lebt er in einer instabilen, heruntergekommenen, modrigen Lehmhütte, einige Kilometer von Urubamba, dem Sitz von Corazones para Perú, entfernt. Lediglich mit dem Nötigsten ist diese Unterkunft ausgestattet, ein altes Bett, in dem die Drei gemeinsam schalfen und ein paar Decken. 15 Soles, umgerechnet ca. 4 Euro, Miete hat Faustina dafür monatlich zu zahlen, doch selbst dieses Geld kann sie nicht immer rechtzeitig erwirtschaften. Ihre einzige Einkommensquelle, so lange die Kinder noch so klein sind und eine Rundumbetreuung benötigen, ist derzeit der Verkauf von der in Peru so heiß begehrten Gelatine. Pro Becher erhält Faustina ein paar “centimos”. Das reicht natürlich hinten und vorne nicht für Faustina und die beiden Kleinkinder.


Lichtblicke für die Kleine Familie

Der Verein Corazones para Perú versucht Faustina und ihren Kindern im Rahmen seiner Möglichkeiten so gut als möglich zu helfen. Unter anderem kann Corazones den drei nun täglich ein warmes und ausgewogenes Mittagessen garantieren, sowie eine kleine monatliche finanzielle Unterstützung für das Nötigste. Ebenso sind die Corazonesmitarbeiter derzeit sehr darum bemüht, einen Arbeitsplatz für die junge Wittwe und eine sichere Unterkunft für die kleine Familie zu finden.
All das sind momentan kleine Lichtblicke für Faustina und lassen sie für die ein oder andere Sekunde zumindest einen Teil der Sorgen, des Schmerzes und des Kummers vergessen. Auf lange Sicht allerdings, reicht die kleine Unterstützung durch den gemeinnützigen Verein nicht aus. Insbesondere sobald die Kinder zur Schule gehen, Schuluniform, Lehrnmaterial und Essensgeld gefordert werden, wird Faustina mehr denn je kämpfen müssen.


Ein nachhaltiger Weg aus der Armut

Da Herzen für eine neue Welt e.V. / “Corazones para Perú“ großen Wert auf eine nachhaltige Verbesserung der extremen Lebensumstände von Faustina und den Kindern legt, wendet sich der Verein auch an Sie. Bereits ein kleiner Beitrag ist ausreichend, um Großes zu erzielen. Mit Iher Hilfe als Pate der Familie kann der Familie und vor allem den Kindern, mit einer guten Schulbildung, ein Weg aus der Armut bereitet werden.

Für mehr Informationen und Spendenmöglichkeiten wenden Sie sich bitte direkt an unsere Organisation:

Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
Herzen für eine neue Welt e.V. in Deutschland
Astrid Vogel (astrid.vogel@herzenhelfen.de)
Corazones para Perú in Peru
Io Sophia Gillhuber (io.gillhuber@corazonesparaperu.com)



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