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Schlammlawine durchrollt das Chicón-Tal und hinterlässt fatale Schäden  


Herzen fuer eine Neue Welt e.V. leistete sofortige Katastrophenhilfe

Am vergangenen Mittwoch, 18. Oktober 2010, kam es im Chicón-Tal und der Stadt Urubamba in der peruanischen Provinz Cusco erneut zu einer verheerenden Naturkatastrophe, die mindestens 27 Familien obdachlos machte und die Infrastruktur auf unabsehbare Zeit zerstörte.

Gegen ein Uhr morgens brach ein Teil des schmelzenden Chicón-Gletschers ab und fiel in einen darunter liegenden Stausee. Dies löste eine Schlamm- und Gerölllawine aus, die erst nach neun Kilometern in Urubamba zum Stoppen kam. Drei Bauerngemeinschaften wurden nachts von der Lawine überrascht, die Steine von teils über zwei Kubikmeter Größe mit sich brachte. Wie durch ein Wunder gab es keine nennenswerten Personenschäden. Allerdings sind viele Häuser hoffnungslos zerstört und auch die einzige Straße bleibt auf unabsehbare Zeit unpassierbar. Dort, wo vor einigen Tagen noch die Straße langführte, ist jetzt ein Gebirgsfluss. Die gerade beginnende Regenzeit verschärft die Situation zudem. Das Chicón-Tal ist durch seine Nähe zu den schmelzenden Anden-Gletschern von dem Klimawandel besonders betroffen. Für die Menschen in Urubamba und den Bauerngemeinschaften ist es die zweite verheerende Naturkatastrophe innerhalb von zehn Monaten, nachdem im Januar diesen Jahres der Urubambafluss über seine Ufer getreten war und ebenfalls viele Häuser mit sich riss.
Viele Menschen stehen vor dem Nichts. All ihr Hab und Gut, ihre Felder und Tiere wurden vom Schlamm begraben oder von den riesigen Felsbrocken zerstört.

Die Hilfsorganisation Herzen für eine Neue Welt e.V., die seit zwölf Jahren in Urubamba und dem Chicón-Tal soziale Projekte umsetzt, leistete umgehend Katastrophenhilfe: Mitarbeiter des Vereins versorgten die betroffenen Menschen mit Kleidung, Verpflegung, Wasser und mit Matratzen und Decken für die Notunterkünfte. In den kommenden Wochen wird der Verein weiterhin die Betroffenen täglich mit warmem Essen und sauberem Trinkwasser versorgen. Denn auch das Wassersystem wurde durch die Katastrophe zerstört. Zudem kümmern sich deutsche Freiwillige um die Kinder der Opfer und helfen den Eltern bei den Aufräumarbeiten, die teils nur mit bloßer Hand geleistet werden können, da viele Straßen für schweres Gerät unpassierbar sind. Zudem unterstützt der Verein die Menschen mit medizinischer Versorgung.
Der Präsident der Hilfsorganisation, Dr. Dieter Arnold, ist zurzeit in Peru vor Ort und wollte eigentlich seinen halbjährigen Routinebesuch abhalten. Die Umstände erschrecken auch ihn: „Die Katastrophe hat vielen Menschen ihre Lebensexistenz auf einen Schlag geraubt. Wir werden alles tun, um den Menschen jetzt schnell mit dem Nötigsten zu helfen, werden sie aber auch in Zukunft nicht vergessen und sie dabei unterstützen, sich wieder eine Existenz aufzubauen.“ Glücklicherweise ist dem Kinderdorf Munaychay, das von dem Königsteiner Projekt betrieben wird, kein erwähnenswerter Schaden zugefügt worden und auch das Lehrlingswohnheim „Munaychay 2“ sowie die Schule der Hoffnung im Chicón-Tal blieben weitestgehend verschont.

Herzen für eine Neue Welt e.V. bittet um Spenden, um den Opfern der Katastrophe nachhaltig helfen und ihnen eine neue Perspektive für ihr Leben geben zu können.

Spenden auf das Spendenkonto „Herzen für eine Neue Welt e.V.“, Kontonummer 4722237, bei der Deutschen Bank Königstein, BLZ 50070024, erreichen die Opfer in Peru am schnellsten.




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