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Der erste Eindruck... Die Freiwilligen 2015/16 berichten über ihre Erlebnisse.  

Bereits einen Monat sind wir Freiwilligen 2015/2016 in Urubamba. Wir haben viel erlebt, entdeckt und erfahren; wir sind eingetaucht in eine Welt, die ganz anders ist als das bisher Bekannte in Deutschland.
Am 6. Juli ging es los: Abends trafen wir uns aufgeregt am Flughafen, verabschiedeten uns vom Vorstand von Herzen für eine Neue Welt e.V. und machten ein Gruppenfoto, um schließlich nach der Sicherheits- und Passkontrolle in den Flieger nach Madrid einzusteigen. Von dort ging es dann weiter nach Lima und dann kam der spektakuläre Flug nach Cusco über die Anden.
Dort angekommen wurden wir von Markus, unserem Betreuer, und den alten Freiwilligen mit dem projekteigenen Bus abgeholt. Es war angenehm, die schwüle Luft Limas gegen die Bergluft in Cusco einzutauschen.
Nachdem all unsere Koffer und Rucksäcke auf dem Dach des Busses verstaut waren, ging es circa eine Stunde nach Urubamba, vorbei an Feldern und Hügeln, Alpakas und Eseln, Schweinen und Schafen, vielen am Straßenrand liegenden Hunden und das alles mit den beeindruckenden Bergen im Hintergrund. Alles war neu und sehr faszinierend.
Schließlich kamen wir in Urubamba an. Unsere Aufmerksamkeit wurde beschlagnahmt von den vielen kleinen Läden und den Ständen auf den Straßen, den vielen laut hupenden Motos, den unzähligen umherstreunenden Hunden, den Kabeln, die überall an den Häusern und durch die Straßen verlaufen, den freistehenden Treppenhäuser an nichtfertiggebauten Häusern, den Grünflächen und den farbenfrohen Wänden. Auf dem Markt leuchteten ab und an die bunten Farben der Trachten von Einheimischen auf, man erblickte viele freundliche Gesichter und ein vielfältiges Angebot: Kartoffeln, Popcorn, Mais, Hühner und Schweine, Karotten, Kohl, Salat, Zwiebeln, ebenso wie unzählige Obstsorten, Kräuter, Blumen und Pflanzen, Getreide und Brot sowie Kleidung, Taschen und Schmuck.
Am nächsten Tag hieß es dann: Mutig sein, die Stadt erkunden und fremden Menschen viele Fragen stellen! Die alten Freiwilligen hatten für uns eine Ralley kreuz und quer durch Urubamba vorbereitet, damit wir die Stadt und alle wichtigen Orte kennenlernten. So musste herausgefunden werden, wie viel das teuerste Klopapier kostet, was der Preis für eine Colectivo-Fahrt nach Cusco ist, und ein Foto mit Luis, dem Fitnesstrainer, gemacht werden. Auf diesen Weg lernten wir auch die Saftfrau Bertha und die Obstfrau Lydia kennen.
Mit dem Ausflug nach Huilloc zur Gesundheitsstation und Fischzuchtanlage, dem Kennenlernen der Corazones-Mitarbeiter sowie dem Umzug in die zwei Freiwilligenhäuser Munaychay und Girasoles ging die erste Woche in Peru schnell um.
Die nächste Woche war gefüllt mit der Einführung in die verschiedenen Arbeitsbereiche. Ob Agrarzentrum Santa Rosa, Behindertenprojekt, Gesundheitsstation, Lernen mit Herz, Mikrofinanzbank, Unterrichten oder Kinderdorf, überall konnten wir hineinschnuppern. Die alten Freiwilligen 2014/2015 zeigten uns unsere genauen Aufgaben, erklärten, an wen wir uns bei Problemen wenden und was wir alles erreichen können. Allgemein wurde uns eines klar: Mit einer gehörigen Portion Eigeninitiative können wir viel Verantwortung übernehmen und nachhaltig Spuren hinterlassen. In den letzten Wochen verfestigte sich dieser Eindruck immer weiter.
Jedes Mal wenn wir mit dem blauen Bus nach oben ins Kinderdorf fahren, sind wir von der Atmosphäre überwältigt. Auf dem Gelände verteilt stehen die einzelnen Häuser, in denen die Kinder wohnen, die Administration und das Kreativzentrum, alle in einem Pastellgelb gestrichen. An den Wegrändern sind Blumenbeete angelegt. Die Kindern kommen auf einen zu und man wird gefragt, wie es einem so geht und ob man mit ihnen spielen will. Auch die Tiere auf dem Gelände, Hunde und eine Katze, kommen, um gestreichelt zu werden. Am Nachmittag ist dann immer viel auf der Canchar, dem Spielplatz, los und zur Zeit sieht man viele selbstgebastelte Drachen in der Luft, die die Kinder steigen lassen. Allgemein bildet das Kinderdorf einen Ort für eine heile Welt, in der die Kinder behütet aufwachsen können.

Überall werden wir freundlich aufgenommen, wir arbeiteten uns in unsere jeweiligen Aufgabenbereiche ein und können nach einem Monat sagen, dass wir uns auf ein unvergessliches Jahr in Urubamba und bei Corazones para Perú freuen können!





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