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Erster Erfahrungsbericht von Elisabeth Hahn  

Peru – das ist etwas vollkommen anderes, etwas vollkommen Neues. Besonders für mich, die noch nie über die Grenzen Europas hinaus gekommen ist. Dieses Neue bringt viele Sachen mit sich – gute und schlechte. Beispielsweise eine sehr herzliche, bunte und spontane Kultur, aber auch ein ganz anderes Nahrungsangebot. Ich war überrascht, dass man hier doch so viel bekommt. Man muss sich zwar überlegen, ob man unbedingt ein Müsli zum Frühstück haben will und nicht doch lieber Quinoa trinkt, weil das eine so viel teurer ist als das andere. Aber kaufen kann man fast alles, im Zweifelsfall muss man eben ein bisschen weiter fahren.
Einige von uns hatten wegen dem ungewohntem Essen oder den 3000 Metern Höhe anfangs ein paar Probleme. Zum Glück wurden wir hier mit offenen Armen aufgenommen, sowohl von den alten Freiwilligen als auch von den Mitarbeitern und Menschen der verschiedenen Projekte.
Wir wurden in diese Projekte mehr oder weniger gut eingearbeitet und haben schon schöne Momente mit den Menschen vor Ort verbracht.
Ich persönlich lebe in der WG oben in Munaychay und bin die neue Freiwillige von Haus 2, dem Mädchenhaus. Mir hat es von Anfang an sehr gut in dem Haus gefallen, wir tanzen sehr viel zusammen, kochen, reden und schauen Filme. Außerdem arbeite ich in dem Projekt für Menschen mit Behinderungen mit. Dort habe ich schon die ersten Hausbesuche gemacht und mit den Menschen zusammen gekocht. In diesem Projekt mitzuarbeiten ist unglaublich bereichernd!
Es wird vermutlich ein bisschen dauern, bis sich die erste Verwirrung gelegt hat und wir sagen können, dass wir jetzt komplett in den Projekten angekommen sind. Aber auch bis dahin werden wir weiterhin viel Neues – Gutes und Schlechtes - über Peru erfahren.

Elisabeth Hahn, Freiwillige 2017/18



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