Schulnetzwerk

Bildung ist ein wesentlicher Grundstein für nachhaltige Entwicklung. Deshalb ist einer unserer Schwerpunkte die Verbesserung der Bildungschancen und -bedingungen in den Hochanden Perus. In den letzten Jahren hat sich in Peru zwar viel im Bildungsbereich getan und es besteht seit einigen Jahren Schulpflicht.

Doch in vielen ländlichen Regionen gibt es nach wie vor zu wenige Schulen und die Klassenstärken sind sehr groß. Auch mangelt es an Lehrmaterial wie Tafeln oder Bücher. Selbst dringend benötigte Klassenräume sind oft nicht vorhanden. Schulkinder müssen oft stundenlange Fußmärsche auf sich nehmen, um zur Schule zu kommen. 

Wir haben in den letzten Jahren viel Geld in Bildung investiert, die aus Spenden generiert wurden, unter anderem auch in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) der deutschen Bundesregierung. Wir bauten, renovierten und unterstützen Schulen in der Region um Urubamba. 

Mittlerweile gehören unserem Schulnetzwerk 12 Schulen an, die wir beispielweise durch zusätzliche Lehrer (insbesondere als Klassenlehrer und in den Fächern Kunst, IT und Englisch), Schulmaterial und Schulspeisungsprogramme (Link einfügen) unterstützen. So erreichen wir bereits um die 1.100 Kinder aus unserem Projektumfeld. 

Die sichtbaren und unsichtbaren Erfolge bestätigen unser Schaffen. So haben beispielsweise viele Schüler der kleinen Grundschule im Chicón-Tal den Sprung auf die weiterführende Schule geschafft, deren Abschluss ihnen auch die Möglichkeit eines Studiums eröffnet - ein Privileg, das vielen ihrer Eltern verwehrt blieb. 

Liste der Schulen, die wir unterstützen 

- Vorschule Chichubamba 
- Vorschule Huilloc 
- Vorschule Chicón 

- Grundschule Huilloc 
- Grundschule Chicón 
- Grundschule Ccotohuinchu 
- Grundschule Urquillos 
- Grundschule Chupani 
- Grundschule Chaullacocha 
- Grundschule Huacahuasi
- Grundschule Ollanta Urubamba

- Weiterführende Schule Huilloc

Andere Projekte

2015

Schulspeisungsprogramm

Mit vollem Bauch lernt es sich besser. Eine warme Mahlzeit ist jedoch nicht für jedes Schulkind in den Anden Perus eine Selbstverständlichkeit. Aufgrund von Armut, Unwissenheit oder Vernachlässigung der Eltern ist die Ernährungssituation unzureichend. Viele Kinder sind unterernährt und weisen körperliche Mangelerscheinungen auf. Das ist kein guter Nährboden für Bildung.

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2011

Gesundheitszentren

Wir begreifen Gesundheit und Hygiene als einen wesentlichen Baustein für nachhaltige Entwicklung. In ländlichen Regionen der Hochanden Perus haben die Menschen kaum Zugang zu medizinischer Versorgung und die Hygieneverhältnisse sind oft verheerend.

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2009

Blumenpostkarten

Sechs Frauen aus den umliegenden Bauerngemeinden stellen in unserer Blumenwerkstatt Gruß- und Glückwunschkarten mit Blüten her. Die andinen Blumen werden extra für diesen Zweck angebaut, gepflückt und getrocknet.

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