Arbeit mit behinderten Menschen

Das Leben mit Behinderung in den Anden Perus ist für die Betroffenen alles andere als einfach. Nicht selten leben Menschen mit körperlicher oder geistiger Einschränkung am Rande der Gesellschaft, werden ausgeschlossen oder sogar sozial verachtet.


Wir setzen uns dafür ein, die Lebensbedingungen von Menschen mit Behinderung in der Region von Urubamba nachhaltig zu verbessern, ihre Rechte zu schützen und ihnen ein Stück Lebensqualität zurückzugeben. So engagieren wir uns für ihre Integration ins gesellschaftliche Leben, indem wir sie bei der Arbeitssuche unterstützen, sie zu Arztbesuchen begleiten oder anderweitig behilflich sind. Auch finanziell werden die rund 80 Mitglieder unterschiedlichen Alters, von uns unterstützt, beispielsweise durch die Bezahlung von Augenoperationen sowie Medikamenten oder durch die Beschaffung von Hörgeräten, Brillen und Rollstühlen. 
Jeden Tag gibt es ein gesundes Mittagessen. Ein Stricktaller und wöchentliche Koch- und Spieletalleres geben den Mitgliedern einen sozialen Raum. 

Seit Januar 2017 ist auch das neu errichtete Physiotherapiezentrum eröffnet. Massagen und Therapie werden  von einem speziell ausgebildeten Physiotherapeuten übernommen und finden in Kooperation mit den städtischen Behörden und der NGO Yanapasun statt.

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2009

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Sechs Frauen aus den umliegenden Bauerngemeinden stellen in unserer Blumenwerkstatt Gruß- und Glückwunschkarten mit Blüten her. Die andinen Blumen werden extra für diesen Zweck angebaut, gepflückt und getrocknet.

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2017

Zucht von Forellen und Meerschweinchen

Im projekteigenen Agrarzentrum Santa Rosa werden Forellen und Meerschweinchen gezüchtet. Einmal im Monat verkaufen Projektmitarbeiter Forellen oder die fertig zubereiteten Meerschweinchen mit typisch peruanischen Beilagen in Urubamba.

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